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Ausgabe Nr. 5 / 2018
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© KfW-Bildarchiv / Rüdiger Nehmzow

Neuerungen bei der KfW: Vereinfachte Förderung und Baukindergeld

Ab Mitte November gelten neue Förderbedingungen für zwei KfW-Programme. Insbesondere ändern sich die Fristen für die Mittelverwendung. Antragsteller profitieren aber auch von weiteren Erleichterungen. Die entsprechenden neuen Merkblätter sind im KfW-Partnerportal bereits online.

Die Änderungen betreffen die Programme „Energieeffizient Bauen – Kredit“ (153) sowie „Energieeffizient Sanieren – Kredit“ (151, 152) und treten mit der Veröffentlichung der Merkblätter am 16. November 2018 in Kraft. Ab dann dürfen die aus den Programmen abgerufenen Beträge innerhalb von zwölf Monaten genutzt werden, so die KfW. Bisher galt eine Einsatzfrist von sechs Monaten. Die Frist für das Einreichen von Belegen erhöht sich zudem von neun auf 15 Monate, berichtet das Fachportal EnBauSa.

Für den Bau oder Kauf eines Niedrigenergiehauses nach den Standards KfW-Effizienzhaus 55, 40 oder 40 Plus gibt es künftig einen Tilgungszuschuss und ein zinsgünstiges Darlehen im Rahmen des Programms „Energieeffizient Bauen“, heißt es dort weiter. Weitere Neuerungen gibt es zudem beim Programm „Altersgerecht Umbauen – Kredit“ (159). Im KfW-Partnerportal wurden die entsprechenden Merkblätter bereits zur Vorabeinsicht freigeschaltet.

Baukindergeld seit September

Ebenfalls neu ist das sogenannte „Baukindergeld“ (Programm 424), das seit dem 18. September beantragt werden kann. Dabei handelt es sich um eine staatliche Zulage für den Kauf eines Hauses, der Familien zugutekommen soll. Bei Bewilligung werden über zehn Jahre bis zu 1.200 Euro brutto jährlich ausgezahlt. Innerhalb des ersten Monats sei der Zuschuss Medienberichten zufolge über 20.000-mal angefordert worden. 

Quellen:

Medieninformation der KfW

Produktseite der KfW

Bericht bei EnBauSa

Bericht bei Zeit Online