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Ausgabe Nr. 5 / 2018
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© Initiative Energieeffizienz-Netzwerke

Schon 200 Effizienz-Netzwerke in Deutschland – Tendenz steigend

Mehr als 1.800 Unternehmen beteiligen sich deutschlandweit an der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke. Dabei arbeiten Unternehmen einer Region oder Branche in Netzwerken zusammen, um ihre Energieeffizienz zu steigern. Das 200. Netzwerk wurde nun in Bayern gegründet.

Innerhalb der Energieeffizienz-Netzwerke tauschen die Teilnehmer Wissen und Erfahrungen zu Effizienzmaßnahmen aus und legen ein gemeinsames Energie-Einsparziel fest. Ziel ist, die Energieeffizienz durch die Zusammenarbeit schneller zu steigern. Auch unternehmensinterne Netzwerke aus mehreren Produktionsstandorten oder Filialen seien möglich, so das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, welches die Initiative gemeinsam mit 22 Verbänden und Organisationen der Wirtschaft trägt.

Die Gründung des 200. Effizienznetzwerks durch fünf bayerische Autohäuser wurde von Politik und Wirtschaft begrüßt. Die Praxis zeige, dass Unternehmen, die sich aktiv an Energieeffizienz-Netzwerken beteiligen, im Durchschnitt 5.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen können, erklärte Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Dass die Netzwerke funktionieren, belegt auch ein kontinuierliches Monitoring. In einer ersten Runde wurden 21 abgeschlossene Netzwerke evaluiert, die ihre Einsparziele zu durchschnittlich 105 Prozent erreicht hätten, so das Bundeswirtschaftsministerium.

Die dezentrale Kooperationsform zeigt damit, dass auch kleine Akteure die Energiewende effektiv vorantreiben können – und das auf freiwilliger Basis. Das „unkonventionelle Instrument der Netzwerke“ sei in der Wirtschaft angekommen, wird Dieter Kempf zitiert, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie. Bis zum Jahr 2020 hofft die Bundesregierung auf die Gründung von rund 500 neuen Netzwerken und die Einsparung von 5 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen. Weitere Informationen unter: www.effizienznetzwerke.org 

Quelle:

Pressemeldung des Bundeswirtschaftsministeriums