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Ausgabe Nr. 2 / 2019
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Merkblatt gegen Wärmedämmungs-Mythen

Vorbehalte gegenüber Gebäudedämmungen sind weit verbreitet. Ein neues Merkblatt von Zukunft Altbau leistet Aufklärung.

Die Diskussion ist uralt – und doch sind Vorurteile und Fehlinformationen zur Wärmedämmung nicht totzukriegen. Die Klassiker: Dämmmaterialien behinderten die Wandatmung, seien umweltschädlich und erhöhten die Brandgefahr. Die für die Energiewende im Häuserbereich so wichtige Dämmung der Gebäudehülle genießt also nicht überall einen guten Ruf. Tragischerweise – schließlich bringt ein gedämmtes Haus viele Vorurteile, spart Heizkosten ein und schont das Klima.

Vorteilen und falschen Vorurteilen widmet sich jetzt die vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Initiative „Zukunft Altbau“ mit einem Merkblatt. Also wie steht es beispielsweise um die Wandatmung in gedämmten Räumen? Die Antwort: Eine Wand kann nicht „atmen“. Oder was ist mit der Brandgefahr? „Zugelassene Dämmstoffe führen nicht zu erhöhter Brandgefahr. Viele Dämmstoffe sind sogar als ‚schwer entflammbar‘ oder ‚nicht brennbar‘ eingestuft.“

Nebenbei lernt man auch noch einige interessante Fakten zum Thema Häuser und Wohnen. Wussten Sie zum Beispiel, dass ein Mensch in Deutschland heute fünfmal so viel Wohnfläche bewohnt, wie 1950? Das Merkblatt informiert weiterhin über die unterschiedlichen Eigenschaften verschiedener Dämmstoffe und beantwortet häufig gestellte Fragen.

Sie können das „Merkblatt Wärmedämmung“ hier herunterladen.

Für mehr Informationen rund um die energetische Sanierung empfehlen wir Ihnen die Broschüre „Energetische Sanierung: Fakten statt Mythen“ der dena. Sie steht hier zum Download bereit.