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Ausgabe Nr. 2 / 2019
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Passivhaus-Schwimmbäder entlasten Kommunen

Schwimmbäder sind wahre Energiefresser für Kommunen. Doch zwei Schwimmbäder in Bamberg und Lünen beweisen, dass es auch anders geht. Die im Passivhaus-Standard gebauten Schwimmbäder entlasten die öffentlichen Haushalte deutlich. 

Öffentliche Schwimmbäder haben durch die konstant hohen Raumtemperaturen von etwa 32 Grad Celsius und den großen Warmwasserverbrauch einen enormen Energieaufwand. Hinzu kommt der Stromverbrauch für die technische Ausstattung der Hallenbäder. An diesen Punkten sind Gebäude mit Passivhaus-Standard, die auch auf die Unterstützung von intelligenten Lüftungsanlagen und Wärmerückgewinnung setzen, deutlich effizienter und sparsamer. 

Das Passivhaus Institut hat den Bau energieeffizienter Schwimmbäder in Bamberg und Lünen von Beginn an betreut und die Energiebilanzen seit der Eröffnung 2011 ausgewertet. Als Resultat der langjährigen Zusammenarbeit sind vom Institut nun ein Forschungsbericht und ein Leitfaden herausgegeben worden, die gleichermaßen den Neubau als auch die Nachrüstung effizienter Bäder thematisieren.

Seminare zu Passivhaus-Bädern

In den Blick genommen werden vor allem Lüftungs- und Wärmerückgewinnungssysteme und die Frischwasser- und Heizwärmebedarfe der Schwimmbecken. Mithilfe der ebenfalls bereitgestellten Checklisten kann der Betrieb kontrolliert und gezielt optimiert werden. 

Die Forschungsarbeiten wurden vor der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Aus dieser Kooperation heraus werden für alle Interessierten zwei Seminare zum Passivhaus-Standard bei Hallenbädern stattfinden.

Der Forschungsbericht und der Leitfaden können hier heruntergeladen werden.