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Ausgabe Nr. 3 / 2018
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Energieeffiziente Gebäude: Bund startet Ideenwettbewerb für Kommunikation

Der Ideenwettbewerb „RE:frame Energieeffizienz: Neue Ideen für klimafreundliche Gebäude“ sucht frische kommunikative Ansätze, Geschäftsmodelle oder auch Apps, die das Image klimafreundlicher und energieeffizienter Gebäude stärken. Teilnahmeschluss ist der 31. August 2018.

Wie lassen sich private Bauherren, Genossenschaften, Kommunen und Kirchen für Energieeffizienz im Gebäudebereich begeistern? Ideen dafür können bis Ende August auf der Website www.reframe-wettbewerb.de  eingereicht werden. Der Wettbewerb, den Bundesumwelt- und Bundesbauministerium gemeinsam ausgerufen haben, ist mit Preisgeldern von insgesamt 45.000 Euro dotiert.

Gefragt sind innovative Kommunikationskonzepte, um klimafreundliches Bauen und Sanieren attraktiver zu machen. Zielgruppen – und damit gleichzeitig die Kategorien des Wettbewerbs – sind Privateigentümerinnen und -eigentümer von Einfamilienhäusern, Vorstände von Wohnungsbaugenossenschaften, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von kleinen und mittelgroßen Kommunen sowie Kirchenvorstände. Am Ende zählen für die interdisziplinär besetzte Jury drei Kriterien, anhand derer sie die eingereichten Beiträge bewertet: Strahlkraft der Idee, ihre Umsetzbarkeit und inwiefern die Ideen auf die Zielgruppen zugeschnitten sind.

Detaillierte Informationen zum Ideenwettbewerb auf:
www.reframe-wettbewerb.de


Das Wettbewerbsteam ist auch via Facebook  und Twitter erreichbar.

Energiewende mitgestalten

Umgesetzt wird der Wettbewerb von der Deutschen Energie-Agentur (dena), unterstützt von der Agentur mc-quadrat und der Energie- und Umweltmanagementberatung Pöschk. Durchgeführt wird er vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), beauftragt und finanziert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Medienpartner sind die Magazine enorm, Business Punk, Capital, BundesBauBlatt  und Green Window.

Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, betont die Ansprache der Menschen als Wettbewerbsziel: „Wir wollen spannende Ideen finden, von denen Menschen nicht nur rational angesprochen, sondern auch emotional berührt werden.

Eine Vielzahl neuer Akteure, jede Menge Gründer und die sich wandelnden etablierten Unternehmen mischen den Energiemarkt auf. Hierin liegt auch eine Chance, dass die Energiewende partizipativer wird und sich für die Bürgerinnen und Bürger neue Möglichkeiten der aktiven Mitgestaltung bieten.“

„Wir haben den Wettbewerb zusammen mit Expertinnen und Experten aus Verhaltensforschung, Marketing, Architektur und Sozialforschung entwickelt“, erklärte Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat zum Start des Wettbewerbs. „Von Menschen, die in energieeffizienten Häusern leben, wissen wir, wie begeistert sie von dem Plus an Lebensqualität und Komfort sind. Diese Begeisterung soll auch für andere Menschen erlebbar werden.“

Der Ideenwettbewerb ist Teil des Aktionsplans Klimaschutz 2020 der Bundesregierung. Dieser beschreibt strategische Maßnahmen, um die energiepolitischen Ziele bis 2020 zu erreichen, und soll dem Gebäudebereich neue klimagerechte Impulse geben. Ziel ist es, bis zum Jahr 2050 einen energieeffizienten und nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu verwirklichen.