Bitte Bilder anzeigen
Ausgabe Nr. 5 / 2018
Bitte Bilder anzeigen

DIW-Wärmemonitor 2017

Der jährliche Wärmemonitor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wertet die Heizkostenabrechnungen von rund 300.000 Mehrfamilienhäusern in Deutschland aus. Für 2017 zeigt er an, dass die Ausgaben für Heizenergie zum vierten Mal in Folge gesunken sind.

Verantwortlich dafür sind hauptsächlich die weiterhin sinkenden Energiepreise – der Verbrauch stagniert auf dem Niveau von 2010. Zwar freuen sich die DIW-Ökonomen über die niedrigeren Haushaltskosten, doch schmälere dies auch den Anreiz, den Verbrauch zu senken, so der Bericht. 

Niedrige Preise stünden damit der Energiewende im Gebäudebereich im Weg: „Der Gebäudebestand steht für ein Drittel der deutschen Treibhausgasemissionen. Ohne eine deutliche Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden sind daher die Klimaziele nicht zu erreichen“, so DIW-Immobilienökonom Claus Michelsen.

Der Wärmemonitor 2017 kann kostenfrei beim DIW heruntergeladen  werden.